Ansprechpartner:


Mehmet Karakurt

(Kinder- und Jugendschutz)


 +49 173 47 11 812
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Kinder‑ und Jugendschutzkonzept des Türk Genç SV Köln e.V.


KINDERSCHUTZ IM VEREIN

Informations- und Handlungsleitfaden für Mitglieder


1. Präambel

Der Türk Genç SV übernimmt eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen im Verein.

Ziel ist es, ein sicheres, respektvolles und gewaltfreies Umfeld im Trainings- und Spielbetrieb sowie bei allen Vereinsaktivitäten zu schaffen.

Ein wertschätzender Umgang zwischen Trainerinnen, Spielerinnen, Eltern und Vereinsmitgliedern bildet die Grundlage unserer Vereinsarbeit. Jede Form von Gewalt, Grenzverletzung oder Diskriminierung wird konsequent abgelehnt.

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2. Grundprinzipien

2.1 Nähe und Distanz

Im Fußball entstehen enge Bindungen zwischen Trainerinnen und Spielerinnen. Deshalb gilt:

-         Bewusster und reflektierter Umgang mit Näh

-         Wahrung professioneller Grenzen

-         Vorbildfunktion der Trainer*innen


2.2 Formen von Grenzverletzungen

Wir unterscheiden:

-         Körperliche Gewalt (z. B. unangemessener Körperkontakt)

-         Sexualisierte Gewalt (z. B. unerwünschte Berührungen oder Kommunikation)

-         Psychische Gewalt (z. B. Beleidigungen, Druck)

-         Digitale Gewalt (z. B. Cybermobbing, unangemessene Nachrichten)

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3. Risikoanalyse im Verein

Typische Risikobereiche im Fußball:

-         Umkleidekabinen (Intimsphäre)

-         Einzeltraining mit Kindern

-         Fahrgemeinschaften zu Spielen

-         Kommunikation über WhatsApp / Social Media

-         Turniere & Auswärtsfahrten

-         Trainer*innen reflektieren regelmäßig ihr Verhalten, z. B.:

1.     Wahre ich professionelle Distanz?

2.     Ist meine Sprache respektvoll?

3.     Könnte mein Verhalten missverstanden werden?

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4. Verhaltenskodex

Alle im Verein verpflichten sich zu:

-         respektvollem und wertschätzendem Umgang

-         gewaltfreier Sprache

-         Wahrung persönlicher Grenzen

-         Gleichbehandlung aller Kinder unabhängig von Herkunft, Religion oder Leistung

-         Trainer*innen haben eine besondere Vorbildfunktion.

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5. Handlungskodex im Trainings- und Spielbetrieb

-         Körperkontakt

-         Nur wenn sportlich notwendig (z. B. Korrektur von Bewegungen)

-         Immer vorher erklären und Zustimmung einholen

-         „Nein“ wird jederzeit akzeptiert

-         Umkleide & Duschen

-         Trainer*innen betreten Umkleiden nur nach Ankündigung

-         Trennung nach Alter/Geschlecht beachten

-         Privatsphäre respektieren

-         Einzeltraining

-         Möglichst transparent (z. B. auf dem Platz sichtbar)

-         Keine abgeschlossenen Räume

-         Kommunikation

-         Keine privaten Einzelchats mit Minderjährigen ohne Transparenz

-         Kommunikation idealerweise über Eltern oder Gruppen

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6. Präventionsmaßnahmen

-         Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für Trainer*innen

-         Unterzeichnung des Schutzkonzepts durch alle Mitarbeitenden

-         Schulungen & Sensibilisierung

-         Benennung von Vertrauenspersonen im Verein

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7. Verhalten im Verdachtsfall

Grundsatz:

> Jeder Verdacht wird ernst genommen und verfolgt.

Ablauf:

-         Beobachtung dokumentieren

-         Gespräch mit Vertrauensperson im Verein

-         Meldung an Vorstand / Jugendleitung

-         Bei Bedarf externe Stellen einschalten (z. B. Jugendamt)

-         Schutz des betroffenen Kindes hat oberste Priorität

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8. Ansprechpartner im Verein

Der Verein benennt:

-         Jugendschutzbeauftragte*n



Diese sind:

-         anonym erreichbar

-         regelmäßig geschult

-         erste Anlaufstelle für Kinder, Eltern und Trainer*innen

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9. Beteiligung der Kinder und Eltern

Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten:

-         „Fühlst du dich im Training wohl?“

-         „Gibt es Situationen, die dir unangenehm sind?“

Ziel: Kinder stärken und ihnen Mut machen, Probleme anzusprechen.


Kontakt

Türk Genç SV Köln

Ansprechpartner Kinderschutz: Mehmet Karakurt